Sparkle 7800GS
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Geschrieben von: Marco Schaarschmidt   
Mittwoch, den 04. April 2007 um 00:00 Uhr
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Sparkle 7800GS
Lieferumfang, Technische Daten, Features
Die Grafikkarte, Software
Installation, Praxistest
Ergebnisse Teil I - Benchmarks
Ergebnisse Teil II - Games
Fazit
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1. Einleitung

Seit nun mehr 1,5 Jahren bieten alle Namenhaften Mainboardhersteller PCIexpress Mainboards in Ihrer Produktlinie an. PCIepress ist dabei sich durchzusetzen und langsam aber sicher den guten alten Accelerated Graphics Port (AGP) abzulösen.

Die beiden Hersteller setzen viel auf den AGP Nachfolger, doch leider haben die Firmen eines vergessen, den Kunden. Viele Kunden sind nicht bereit auf PCIe umzusteigen. Die Rechnung ist ganz einfach. Für eine PCIe Grafikkarten muss auch gleichzeitig ein neues Mainboard angeschafft werden, und wenn man Pech hat sogar noch eine neue CPU, da die neuen Boards auf andere Sockel setzten.

Es ist also nicht verwunderlich, dass die Grafikkartenhersteller Nvidia und ATI ihre PCIe Grafikkarten eine ganze Ecke billiger anbieten als eine Gleichwertige AGP-Karte. Doch Nivida hat den Druck der Käufer nachgegeben und bietet für die Geforce7-Reihe einige Versionen mit APG an. Für diesen Test haben wir eine Geforce 7800 GS aus dem Hause Sparkle verwendet. Diese Karte Supportet nicht wie üblich PCIe sondern unterstützt den „alten“ AGP-Port. GS steht in diesem Fall aber nicht für AGP-Support sondern ist ein 7800 GT Chip, welcher aber vom Takt etwas runtergetaktet wurde. Das Chipdesign des GT-Chips wurde aber nicht verändert, denn eine spezielle HSI-Bridge wandelt die Daten so um, dass sie mit dem AGP-Port kommunizieren kann.
Die Daten der Geforce 7 Karten im Überblick:

Modell GeForce 7900 GTX
GeForce 7800  GTX
GeForce 7800 GT
GeForce 7800 GS + HSI Bridge
GeForce 7600 GS
GeForce 6800 Ultra
Chip G70 G70 G70+HSI Bridge G70 G73 NV45
Transistoren ca. 303 Mio. ca. 303 Mio. ca. 303 Mio. ca. 303 Mio. ca. 178 Mio. ca. 222 Mio.
Fertigung 110nm 110nm 110nm 110nm 90nm 130nm
Chiptakt 550 Mhz 430 MHz 400 MHz 375 MHz 400 MHz 425 MHz
Pixel-Pipelines 24 24 20 16 12 16
ROPs* 16 16 16 8 8 16
Pixelfüllrate 8800 MPix/s 6880 MPix/s 6400 MPix/s 3000 MPix/s 3200 MPix/s 6800
Texelfüllrate 13200 MTex/s 10320 MTex/s 8000 MTex/s 6000 MTex/s 4800 MTex/s 6800 MTex/s
Vertex-Piplines 8 8 7 6 5 6
Dreiecksdurchsatz 1100 MV/s 860 MV/s 700 MV/s 562,5 MV/s 500 600
Pixelshader PS 3.0 PS 3.0 PS 3.0 PS 3.0 PS 3.0 PS 3.0
Vertexshader VS 3.0 VS 3.0 VS 3.0 VS 3.0 VS 3.0 VS 3.0
Speicher 512 GDDR3 256 GDDR3 256 GDDR3 256 GDDR3 256 GDDR3 256 GDDR3
Speichertakt 850 MHz 600 MHz 500 MHz 600 MHz 400 MHz 550 MHz
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 128 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 54400 MB/s 38400 MB/s 32000 MB/s 38400 MB/s 12800 MB/s 35200 MB/s
Interface PCIe PCIe PCIe AGP PCIe PCIe
SLI Ja Ja Ja Nein Ja Nein
*ROP = Raster-Operation-Processor, dieser Berechnet vereinfacht ausgedrückt unter anderem die Farbewerte der Pixel.

Wie man hier genau erkennen kann, liegt der Takt der GS-Reihe ein Stück unter dem der GT Serie. Zudem hat Nvidia noch ein Quad an Pixelpipelines deaktiviert, dafür ist sowohl der Speichertakt als auch die Speicherbandbreite angehoben. Außerdem bietet diese Version der Grafikkarte natürlich kein SLI.

2. Verpackung

Sparkle hat sich bei der Verpackung richtig Mühe gegeben und ein Schickes Design auf die Beine gestellt.

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Sehr praktisch ist der Tragegriff, mit dem man die Verpackung leicht tragen kann.


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Die AGP Kompatibilität wird, wie auf dem oberen Bild deutlich zu sehen, schon von außen klar sichtbar gemacht. Auf dem hinteren Teil der Verpackung sind einige der Features der Geforce 7 aufgezählt. Zudem ein paar Eckdaten und gleichzeitig ein Vergleich zu Intels Onbaord Grafik I915G.
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Die Seiten des Kartons zeigen die Features, so wie die Hauseigene Software zur einfachen Inbetriebnahme der Karte (worauf im Test weiter eingegangen wird) und die minimalen Systemvorrausetzungen.

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Packt man die Verpackung weiter aus fällt einem ganz schnell auf, dass sich der Lieferumfang leider in Grenzen hält und der Grafikkarte nicht viel beigelegt wird.

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Die Karte selber wird in einer antistatischen Verpackung geliefert mit einem extra Hinweis, dass sensible Hardware nur von Fachleuten verbaut werden sollte.
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