Func MS-3 + Surface 1030 L

Erstellt am: 21.03.2014 um 12:45 Uhr von Thomas Radigk.

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Das Treibermenü

 

Das Treibermenü der Func MS-3 präsentiert sich schlicht aber funktional in englischer Sprache. Dabei nimmt die Software auch nur 10 MB Speicherplatz auf der Festplatte (und weniger als 4 MB im RAM) ein. Es kommt völlig ohne Animationen aus und erlaubt dem Nutzer direkt nach dem Aufrufen das Einstellen der DPI-Stufen, Zeigerempfindlichkeit, Abtastrate usw.. Einen Unterschied zwischen Einstellung "Low", "Mid" und "High" bei der "Lift off distance" konnten wir nicht ausmachen und der Schalter "Angle snapping" scheint ohne Funktion zu sein, denn auch eingeschaltet merken wir keinen Unterschied im Vergleich zum ausgeschalteten Zustand. Im Abschnitt Button Assignment wird die Umbelegung jeder einzelnen Taste erlaubt - auch Makros oder Windows-Funktionen sind hier genau so wie Mehrfachbelegungen möglich. Lediglich der Linksklick wird von der Software zwingend gefordert.

 

Der dritte Abschnitt, der für jedes der drei Profile eingestellt und in der Maus gespeichert werden kann, bietet Einflussnahme auf die Beleuchtung der Maus. Dies bezieht sich jedoch nur auf die Beleuchtung des Mausrads und des InstantAim Knopfes. Die Anzeige für die DPI-Stufe und des Profils (gleiche Anzeige jedoch in weiss) bleibt jedoch unantastbar. Eine Enttäuschung ist der "Macro Editor". Dieser zeichnet zwar auf, dass eine Taste gedrückt und losgelassen wurde, jedoch nicht in welchem zeitlichen Abstand. Auch lässt sich die Reihenfolge nicht nachträglich ändern. Angelegte Makros werden nicht in der Maus gespeichert und können auch nicht über die "Backup"-Funktion gespeichert werden.

Während des Testzeitraums standen uns drei verschiedene Software-Versionen zur Verfügung, da Func noch emsig an der Weiterentwicklung und Fehlerbereinigung arbeitete. In der ersten Firmwareversion konnte es passieren, dass der Taster der linken Maustaste seinen Zustand invertiert weitergab, bis der Computer neu gestartet wurde. Bei vielen Stunden Betriebszeit ist dieser Effekt lediglich einmal bei unserem Testgerät aufgetreten - mit der neuen Firmware gar nicht mehr. Auch die Windows 8.x-Kompatibilität musste verbessert werden, da die Maus am Testrechner nicht programmiert werden konnte, was an einem anderen Windows8-Rechner jedoch problemlos möglich war. Große Patzer oder Ausfälle hatte sich die Maus nicht entlocken lassen, weswegen wir diesen kleinen Problemen keine allzu große Bedeutung zukommen lassen können.

Ist die Maus nicht am PC angeschlossen, oder wurde sie nicht erkannt, kann der Nutzer die Software nicht öffnen, was sie über die oben gezeigte Warnung zum Ausdruck bringt.