Zowie FK1

Erstellt am: 10.04.2015 um 15:30 Uhr von Marco Schaarschmidt.

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Technische Daten und Lieferumfang

Bereits die recht kurzen und unverwechselbaren Namen der Produkte könnten als ein Indiz für die pragmatische Denkweise von Zowie angesehen werden. Der Produktname setzt sich nach Zowies Tradition immer aus dem ersten Buchstaben des Vor- sowie des Nachnamens des jeweiligen szenebekannten Profispielers zusammen, welcher an der Entwicklung maßgeblich beteiligt war. Im Falle der FK1 ist dies der Counter-Strike-Spieler Filip Kubski, besser bekannt als "neo". Geliefert wird die rund 59 € teure Spielermaus in einer mehrfarbig bedruckten und bebilderten weißen Umverpackung. Die Verpackung weist einen großzügig transparent-schwarzen Ausschnitt an der Vorderseite auf, welcher einen Blick auf die komplette Maus zulässt. Neben der obligatorischen mehrsprachigen Produktbeschreibung sowie den technischen Daten enthält die Verpackung - pragmatischer Weise - die komplette Bedienungsanleitung der FK1.

 

 

Die technischen Daten der Zowie FK1 und Zowie Camade im tabellarischen Überblick:

Spezifikationen Zowie FK1
Maße(BxHxT) 67x37x128 mm
Sensor Avago ADNS-3310 (PixArt PMW3310DH)
Sensortyp optisch
Auflösung 400/800/1.600/3.200 dpi
Lift-Distanz 1,5 - 1,8 mm
Schalter Huano Blue Point (Maustasten)
Hauno Red Point (Mausrad, Seitentasten)
Tasten 7 (5 inkl. Mausrad-Button gleichzeitig nutzbar)
Layout rechts-/linkshändige Bedienung
Gewicht ca. 90 g
Farbe Schwarz (Matt), Gelb
Anschluss USB
USB-Abtastreate 125/500/1.000 Hz
Kabellänge 2 m
Kompatibilität Windows 8, 7, Vista, XP, 2000; Mac OS X ab v10.2
Preis 56 € (Stand: 04/2015)

 

Spezifikationen Zowie Camade
Gewicht    240 g
Höhe min: 8 cm, max: 11 cm
Farbe Schwarz, Gelb
Preis 22 € (Stand: 04/2015)

Das Highlight der neuen FK1 ist sicherlich der neue Sensor mit der Bezeichnung ADNS-3310 von Avago/PixArt. Dieser geht als Nachfolger des bereits in der FK Pro 2014 sowie der AM-Serie verwendeten ADNS-3090 ins Rennen, welcher in der Vergangenheit einer der beliebtesten optischen Sensoren unter Spielern war. Zu den Neuerungen der FK1 zählt eine vierstufig einstellbare Auflösung zwischen 400 sowie 800 dpi (Low-Sense) und 1.600 sowie 3.200 dpi (High-Sense), wodurch beiden Spielertypen eine größere Flexibilität eingeräumt wird. Zur Erinnerung: Die FK Pro 2014 besaß, ebenso wie die AM, lediglich drei Einstellungsstufen (450, 1.150, 2.300 dpi). Eine aktuelle Marktanalyse zeigt, dass einige Hersteller bereits auf diesen Sensortyp setzen und selbigen entsprechendin ihren Produkten verwenden, wie beispielsweise Steelseries (Rival), Mionix (Avior 7000) oder Corsair (Raptor M45). Die Thematik rund um den neu verwendeten Sensor sowie dessen interessantesten technischen Eigenschaften und Besonderheiten werden im späteren Teil "Innere Details" des Artikels nochmals aufgegriffen und vertieft behandelt.

Der Lieferumfang scheint für eine rund 59 € teure Maus nur auf denersten Blick sehr gering auszufallen. Neben der FK1 befinden sich lediglich ein Aufkleber mit Zowie-Markenlogo sowie - nach guter Zowie-Tradition - ein zweites Paar Teflongleitfüße, falls das unter der Maus angebrachte Paar einmal abgenutzt sein sollte. Aus ökologischer Sicht sehr Lobenswert ist der Verzicht seitens Zowie, ein Handbuch in ausgedruckter Form beizulegen. Stattdessen befinden sich die Anleitungen zur Einstellung der Auflösung, USB-Abtastrate und der Wechsel zwischen den beidseitig abgebrachten Navigaitonstasten direkt auf der Retail-Verpackung. Bei der FK1 werden alle Einstellungen, egal ob dpi-Zahl oder Abtastrate des USB-Anschlusses, hardwareseitig gespeichert, sodass keine zusätzlichen Treiber benötigt werden und deshalb die Dreingabe eines solchen auf einem physikalischem Medium ebenfalls entfällt.

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