A+ CS-802B - Praxistest: Messungen

Erstellt am: 14.01.2011 um 11:00 Uhr von Marco Schaarschmidt.

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Praxistest: Messungen


Temperaturmessung

Um die Temperaturwerte der einzelnen Komponenten im Zusammenspiel mit dem CS-802B ermitteln zu können, haben wir einen Idle- wie auch einen Last-Betrieb des Systems bei einer durchschnittlichen Raumtemperatur von 23° simuliert und die Ergebniswerte über einen Zeitraum von jeweils einer Stunde mit dem Tool Everest der Firma Lavalys protokolliert. Angegeben werden in diesem Test die jeweiligen Durchschnittswerte des Testzeitraumes. Insgesamt haben wir den Testlauf zum Vergleich jeweils mit der im Lieferumfang enthaltenen Kühlung und erweiterter Kühlung durchgeführt.
Natürlich hängen die Ergebnisse gerade beim Testlauf mit erweiterter Gehäusekühlung stark von den verwendeten Lüfterprodukten ab, weshalb wir diese in der nachfolgenden Tabelle auflisten möchten.

Position Anzahl Größe Lüftermodell
Front 1 120mm GELID Wing12PL
Deckel 1 140mm Noiseblocker BlackSilentFan XK1
Rückseite 1 120mm A+ A12025-10CB-3BN-F1 (Lieferumfang)


Im Vergleich zur mitgelieferten Kühlung reagieren vor allem die beiden eingesetzten HDDs von der durch uns zusätzlich montierten Kühlung positiv. Ohne Frage profitieren durchweg alle Komponenten des Testssystems durch die offene, luftdurchlässige Konstruktion des CS-802B, sodass die Temperaturen bei wenig Gehäuselüftern schon sehr gut sind. Die Frage ist bei solch einem Gehäusekonzept natürlich stets, ob dies nach längerem Einsatz auch so bleibt, da sich die Komponenten nahezu ohne Schutz mit Staub zusetzen werden.

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Lautstärke
Das System verhält sich bei serienmäßiger Belüftung im Idle-Betrieb sehr ruhig, dies ist auch dem sehr leise arbeitenden Gehäuselüfter zu verdanken. Sobald das System jedoch gefordert wird, schnellt die Lautheit nach oben. Für uns nicht verwunderlich, diese Eigenschaft bringt ein offenes Gehäusekonzept einfach mit sich. Für Freunde von Silent-Systemen ist dieses Gehäuse aufgrund dieser Tatsache eindeutig nicht zu empfehlen. Chancen, das System in irgendeiner Form, zum Beispiel mit Dämmmatten, ruhig zu stellen, gibt es wenn überhaupt nur sehr wenige. Grund dafür ist neben der linken Gehäusewand mit einer offenen Fläche von 784 cm² auch der Gehäusedeckel mit immerhin 392 cm². Werden diese Stellen auch noch mit Lüftern belegt, steigert sich die empfundene Gesamtlautstarke nochmals. Grund zu Kritik gibt es indes jedoch nicht, da dieses Verhalten absolut vorhersehbar ist und demnach nicht überrascht. Es muss immer priorisiert werden, ob einem eine gute Luftzirkulation oder eine nahezu lautloser Betrieb wichtiger erscheint.

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