Ozone Strike Battle

Erstellt am: 27.09.2016 um 10:00 Uhr von Marco Schaarschmidt.

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Ein auffälliges und exzentrisches Design mit vielen zusätzlichen Funktions- und Multimediatasten, die Möglichkeit zur Konfiguration von Makros und eine aufwendig gestaltete Hintergrundbeleuchtung. So oder so ähnlich sollte nach Meinung vieler Hersteller eine mechanische Tastatur idealerweise ausgestattet sein. Frei nach dem Motto "viel hilft viel" wird mit immer aufwendiger gestalteten Produkten um die Gunst der zahlungsbereiten Kundschaft geworben. Bei Einstiegspreisen ab 60 € für einfache mechanische Modelle ein lukratives Geschäft. Fern ab der Masse existiert mit den kompakten Tastaturen eine Art Gegenstoß, bei dem Minimalismus und Kompaktheit im Vordergrund stehen. In diese Kategorie fallen auch die unter der Bezeichnung Tenkeyless (TKL) bekannten Tastaturmodelle, die nach wie vor ein Standard-Layout aufweisen, der Ziffernblock aber zugunsten der Kompaktheit entfällt. Ein Vertreter dieser Gattung ist die von Ozone vertriebene Strike Battle. Ausgestattet mit einer rotfarbenen Hintergrundbeleuchtung, einer Aluminiumoberfläche und einem 64 KB großen interner Speicher für Profil- sowie Makrokonfigurationen, bietet die Tastatur trotz geringer Abmessungen einen ähnlich großen Funktionsumfang wie bekannte Full-Size-Modelle. Wahlweise ist die Ozone Strike Battle zudem mit freistehenden braunen oder roten Cherry MX-Schaltern erhältlich. Wohl auch aufgrund der üppigen Ausstattung ist der verglichen mit anderen Tenkeyless-Tastaturen günstige Straßenpreis von 82 € geradezu eine Überraschung.

Mit der Strike Pro hat Hardware-Factory bereits eine Full-Size-Tastatur des Herstellers ausführlich getestet, wobei die qualitativ hervorragende Verarbeitung und die technisch sehr gute Ausstattung zu einem positiven Gesamtergebnis führten. Ob Ozone dies auch mit der Strike Battle gelingen mag, zeigt dieser Testbericht.