Fractal Design Node 804

Erstellt am: 27.03.2015 um 14:15 Uhr von Thomas Radigk.

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Äußeres Erscheinungsbild

 

 

Fractal Design spendiert dem Node 804 Cube-Gehäuse eine schlichte, zweigeteilte Front mit unauffälligem Schriftzug. Der in Mesh ausgeführte untere Teil ermöglicht es den Lüftern, hinter der Front Frischluft anzusaugen, wobei durch das Mesh eine Staubfilterwirkung entsteht, wenngleich auch Staubfilter direkt vor den Lüftern vorhanden sind. Ungefähr auf gleicher Höhe, an der rechten Seite des Vorderteils, sind die USB- und Audio-Anschlüsse untergebracht, die mit 2x USB3.0 und 2x HD-Audio dem gängigen Standard entsprechen. Zwischen den Anschlüssen befindet sich der Power-Taster, welchen einen kurzen und knackigen Druckpunkt besitzt. Auf den eigentlich obligatorischen Reset-Taster hat Fractal-Design verzichtet, was bei Übertaktern keine Freudenschreie auslösen wird. Vielmehr schreit die Platzierung der USB-Anschlüsse 5 cm über Fußboden nach einem passenden Untersatz für das Gehäuse. Wer das Gehäuse auf dem Schreibtisch platziert, wird sich jedoch über das großzügige Fenster in der linken Seitenwand erfreuen, wodurch Hauptplatine, Grafikkarte und Prozessorkühler stets auf einen Blick einladen.

 

 

Wie eingangs erwähnt, hat Fractal Design das Node 804 mit 10 Lüfterplätzen besonders "luftig" gestaltet. Damit aber die verbaute Hardware nicht von herabfallenden Staub eingedeckt wird, ist der Deckel mit dem gleichen Meshgitter ausgestattet, wie wir es bereits im unteren Teil der Frontabdeckung vorgefunden haben. Darunter befinden sich vier der fünf Lüfterplätze, die jeweils entweder Ventilatoren mit 120 oder 140 mm Rahmenbreite aufnehmen können. Nach dem Lösen von zwei Schrauben auf der Rückseite lässt sich der große Deckel leicht abnehmen, wodurch der Blick auf die darunter liegenden Aufnahmemöglichkeiten für die Ventilatoren frei wird. Zwei davon werden bereits von den weißen Festplattenkäfigen eingenommen, die wahlweise aber auch an anderen Stellen im Gehäuse montiert werden können. Weder von oben noch von vorne lässt sich erahnen, dass es trotz der schlichten Front Fractal Design geschafft hat, ein optisches Laufwerk unterzubringen, wenn auch kein herkömmliches im 5,25" Format. Das nicht zum Lieferumfang gehörende Laufwerk muss allerdings als sogenannte Slot-In-Variante vorliegen, sodass die Datenträger seitlich und oberhalb der Anschlüsse an der Vorderseite eingeschoben werden können. Wer diese Möglichkeit nutzen will, muss für das passende Laufwerk (z.B. Blu-ray Brenner, slot-in) aktuell über 60 Euro investieren.

 

Die Rückseite zeigt mit den weißen Slotblenden den Fractal-Design üblichen Kontrast. Auch die weißen Lüfterschaufeln sind durch die Gitter unverkennbar. Drei Lüfter können an die mitgelieferte Lüftersteuerung angeschlossen werden und über einen kleinen Schalter in drei Stufen in ihrer Drehzahl reguliert werden. Das Netzteil wurde hinter dem Mainboard untergebracht und kann Frischluft unter dem Gehäuse ansaugen. Darüber kann entweder ein 140 oder 120 mm breiter Lüfter montiert werden - Fractal Design liefert hier einen Lüfter mit 120 mm ab Werk mit. Das gleiche Modell findet auch über den Erweiterungskarten seinen Platz - hier kann allerdings ausschließlich ein 120 mm Modell eingesetzt werden (wir gehen im Abschnitt "Testbetrieb, Montage und Inbetriebnahme" noch genauer auf die Lüfter ein). Die Unterseite hebt sich ebenso von den Modellen anderer Gehäusehersteller ab, denn neben einem Staubschutzfilter für das Netzteil kommt ein größeres Pendant auch für die Seite zum Einsatz, auf welcher das Mainboard montiert wird. Zwar lassen sich in direkter Umgebung keine Lüfter, sondern nur Festplatten montieren - werden aber Lüfter im Deckel angebracht, so wird ein Luftstrom von oben nach unten ermöglicht. Davon können dann sowohl die dort montierte Festplatte, als auch Grafikkarte und Prozessor mitsamt Mainboard profitieren. Zuguterletzt sind auch die zwei Klettschlaufen zu sehen, die die Kabelstränge des Netzteils bändigen sollen, sowie die vier großen aber dünnen Gehäusefüße, die für einen rutschfesten Stand sorgen.

 

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