Bitfenix Prodigy - 07 - Temperatur- und Lautstärkemessungen

Erstellt am: 10.08.2013 um 11:30 Uhr von Thomas Radigk.

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Temperatur- und Lautstärkemessungen

 

Hardware-Testsystem
Mainboard ASUS P8Z77i-Deluxe, Z77
Prozessor Intel Core i5-2500K
CPU-Kühler Phanteks PH-TC14PE
RAM 2x4096 MB GeIL Enhance Corsa DDR3-1600
Grafikkarte Sapphire Radeon 6950 2048MB
Festplatte Supertalent Ultradrive ME 128GB SSD
Netzteil Corsair HX520W
Gehäuse Bitfenix Prodigy
Gehäuselüfter 1x 120 mm (Vorderseite), 1x 120 mm (Rückseite)
Betriebssystem Windows 7 Professional x64

Temperaturmessung
Um die Temperaturwerte der einzelnen Komponenten im Zusammenspiel mit dem Bitfenix Prodigy ermitteln zu können, haben wir sowohl einen Idle- als auch einen Lastbetrieb des Systems bei einer möglichst gleichbleibenden Raumtemperatur (im Diagramm angegeben) simuliert und die Ergebniswerte über einen Zeitraum von jeweils einer Stunde mit dem Tool AIDA64 der Firma FinalWire Ltd protokolliert. Angegeben werden in diesem Test die jeweiligen Durchschnittswerte des Testzeitraums. Die folgenden Diagramme zeigen unsere ermittelten Systemtemperaturen im Idle- und Lastzustand. Da uns für den Test keine HDD zur Verfügung stand, die mit einem funktionierenden Temperatursensor ausgestattet ist, müssen wir auf eine Angabe verzichten. Wir können aber versichern, dass durch den Aufbau des Festplattenkäfigs und dem in der Nähe befindlichen Lüfter eine mehr als ausreichende Kühlung für jede Festplatte gewährleistet ist, solange dieser nicht stillgelegt ist.

Für die von uns ermittelten Werte gelten folgende Umgebungsbedingungen: Der/die Lüfter am CPU Kühler drehen mit voller Drehzahl und die Lüfter auf der Grafikkarte mit 1600 U/min. Bei Minimaleinstellung werden alle Gehäuselüfter soweit heruntergeregelt, dass diese gerade noch laufen. Im Falle der Serienbelüftung des Bitfenix Prodigy führt dies dazu, dass die beiden baugleichen Lüfter etwa eine Drehzahl von 300 U/min erreichen, der Luftstrom ist quasi nicht mehr vorhanden. Die Belastung erfolgt durch einen Prime95 Custom Run mit "FFTs in place" und dem MSI Kombuster, wodurch wir eine maximale Belastung von CPU und GPU herbeiführen können, die im Alltag so dauerhaft nie erreicht wird. Um auch für ordentlich Hitze zu sorgen, wird die CPU auf 4000 MHz übertaktet und die Leistungsaufnahmebeschränkung der Grafikkarte (Powertune) auf "+20%" gesetzt.

Durch die gelochte Seitenwand ist die Grafikkarte nicht auf den Luftfluss im Gehäuse angewiesen, weswegen sich die Temperatur der GPU auch immer auf den gleichen Wert einpendelt. Minimale Unterschiede gibt es bei der Hauptplatine, der es aber zusammen mit der CPU im Idle-Betrieb egal ist, ob und welche Lüfter laufen. Leider mussten wir während unserer Tests mit den mitgelieferten Gehäuselüftern ein unangenehmes Lagergeräusch feststellen, welches sich in Form eines Klackergeräusches manifestierte. Dieses Geräusch zieht sich leider durch den gesamten Drehzahlbereich beider Lüfter und ist bei einem der beiden Exemplare lauter, als beim anderen. Freunde des lautlosen PCs müssen wir an dieser Stelle also raten, bei der Anschaffung dieses Gehäuses auch gleich alternative Lüfter zu bestellen.

Auch bei voller Auslastung des PCs zeigt sich, wie unabhängig die Grafikkarte von der Gehäusebelüftung ist. Nicht ein Grad Unterschied können wir feststellen - jedoch wird das Geräusch des Grafikkartenlüfters auch nicht gedämpft, sondern fast direkt nach außen getragen. Die Hauptplatine erwärmt sich zwar merklich, zeigt aber keinen Unterschied zwischen keiner Belüftung oder minimaler Belüftung, was wohl dem äußerst geringen Luftstrom zuzuschreiben ist. Größere Unterschiede lassen sich auch bei der CPU nicht feststellen, hier können die Gehäuselüfter die CPU Temperatur lediglich um ein Grad senken. Die volle Drehzahl aller Gehäuselüfter führt selbstverständlich zu einer Verbesserung, sie wird aber auch von einem hohen Geräuschpegel begleitet.

 

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