Enermax Hoplite - 03 - Äußere Details

Erstellt am: 24.02.2012 um 15:00 Uhr von Thomas Radigk.

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Äußere Details

 

Fast überall am Hoplite erblickt das Auge schwarzes Mesh und große vergitterte Öffnungen, die in der Regel traumhafte Temperaturen für die Hardware zur Folge haben. Um größeren Staubansammlungen vorzubeugen, sind an den meisten Stellen Staubfilter angebracht. An der linken Gehäusewand können zwei 120 mm Lüfter angebracht werden, um die Zufuhr von kühler Luft für Grafikkarte und Prozessorkühler zu steigern. Dabei muss natürlich beachtet werden, dass die maximale Höhe für einen CPU-Kühler durch das Verbauen solcher Lüfter reduziert wird. Enermax gibt an, dass ohne einen Gehäuselüfter an der Seitenwand der CPU-Kühler eine Höhe von maximal 178 mm aufweisen darf, bevor es zu Problemen beim Schließen der Seitenwand kommt. Mit Gehäuselüfter dürfen es dann nur noch 160 mm sein. Die gelochte Fläche an dieser Seitenwand ist die größte Fläche die nicht vor (seitlich) einfallendem Staub geschützt ist. Sie kann mit den eingesetzten Rändelschrauben an der Rückseite leicht entfernt werden, was auch auf den Deckelaufsatz und die gegenüberliegende Seitenwand zutrifft.

Beim Betrachten der Rückseite werden sich die Freudensprünge in Grenzen halten, denn außer zwei Schlauchdurchführungen für eine Wasserkühlung gibt es lediglich einen Platz für einen 120 mm Lüfter sowie eine weitere Öffnung für die USB3.0 Kabel. Der Lüfterplatz wird im Auslieferungszustand bereits von einem Lüfter, der nicht aus dem Hause Enermax stammt, belegt. Stattdessen vertraut man hier auf ein Modell der hierzulande eher unbekannten Firma "PowerCooler", das mit einem 4-Pin-Molex Stecker ohne Lüftersignal daherkommt. Außerdem wird spätestens hier die Netzteilposition klar, die dem Trend folgt und somit das Netzteil unten im Gehäuse vorsieht. Dieser Platz bietet an der Außenseite des Gehäuses einen einfach zu entfernenden Filter, der einer übermäßigen Staubentwicklung an den Netzteilinnereien verhindern soll.

Wiederum vorne sind die Anschlüsse des Hoplite’s zu sehen: E-SATA, 2xUSB3.0, AudioIn/Out sowie Reset- und Power-Knopf. Enermax hat sich hier entschieden, die Anschlüsse im 45° Winkel zwischen Gehäusevorderkante und Gehäusedeckel unterzubringen, was den Komfort deutlich erhöht und gleichzeitig die von oben einfallenden Staubmengen geringfügig reduziert. Die Anschlüsse sind nicht am Deckel montiert, sondern verbleiben bei der Demontage des Deckels am Gehäuse. Unter dem Enermax Logo sind die üblichen 5,25 Zoll Schächte zu finden, deren Abdeckung mit Mesh und Staubfiltern versehen wurden. In der Frontblende gibt es lediglich einen Lüfterplatz, der bereits von einem Enermax T.B.Vegas Duo eingenommen wird. Ein Taster für die Beleuchtungsumschaltung und ein Potenziometer zur Drehzahleinstellung sind bereits nach außen geführt, worauf auch der angebrachte farbige Aufkleber hinweist. Dieser Lüfterplatz ist ebenfalls mit einem Filter versehen, der nach dem Öffnen der Tür leicht durch ein nach oben Ziehen zu entfernen ist. Unterhalb dieses Lüfterplatzes, der sich übrigens wie eine Tür öffnen und auch aushaken lässt, befindet sich der Platz für die zwei 3,5 Zoll Hot-Swap Schächte, die für die Nutzung von Festplatten vorgesehen sind. Der Zugriff erfolgt auch hier wieder nach dem Öffnen einer kleinen Tür. Die Arretierung der Laufwerke ist sehr sicher gelöst, wodurch eine Beschädigung der Festplatte durch das Lösen dieser und somit durch Erschütterung, vermieden werden kann.

In der Draufsicht wird ein weiterer Hingucker, vielleicht auch schon der nächste Trend sichtbar: die Möglichkeit, Festplatten ohne Gehäuse im 2,5 und 3,5 Zoll Format einfach einstecken zu können. Warum dies nicht nur Vorteile bietet besprechen wir im Abschnitt "Hardwareeinbau". Mit Hilfe eines Trickfotos, in dem der Deckel halb transparent gestaltet wurde, wollen wir den großen Raum zwischen der eigentlichen Gehäuseoberkante und der Deckelunterseite offenbaren. Der eine oder andere begeisterte Gehäusemodder kann hier schon gleich den Platz für einen Radiator oder Verstecke erkennen, die vom Deckel abgedeckt werden.

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