Deepcool Assassin III - 03 - Der Kühler im Detail

Erstellt am: 22.11.2019 um 18:31 Uhr von Thomas Radigk.

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Der Kühler im Detail

Um bis zu 280 Watt an Abwärme abführen zu können, bedient sich Deepcool für den Assassin III des bewährten Doppelturm-Aufbaus, wo zumindest einer der Lüfter zwischen den Türmen montiert wird. Beide Türme sind über Heatpipes verbunden, die der Hersteller als "neuartige Sinter-Heatpipes" bezeichnet. Diese sollen mit einer vergrößerten Oberfläche (an der Innenseite) "einen bisher unerreichten Grad an Wärmeübertragung" erreichen – so ist es der Produktwebseite zu entnehmen.

Jedes Ende der sieben erwähnten Rohre wird unter einer schwarz-glänzenden Kunststoffabdeckung versteckt, die bei Bedarf aber auch unkompliziert abgeschraubt werden kann. Unter dieser Abdeckung sind 44 Aluminiumlamellen aufgereiht und mit den Heatpipes verbunden, so dass die Wärme von den Rohren an diese übertragen und über die Lüfter abgeführt wird. Der Aufbau des Kühlers ist an einer Achse spiegelsymmetrisch und gibt daher keine Montagerichtung vor. So erlaubt dieser Aufbau auch die Montage eines dritten Lüfters, welcher aber derzeit nicht separat erhältlich ist. Dadurch, dass Deepcool das Produktlogo der Marke "GamerStorm" nicht bei Auslieferung auf den obsidianschwarzen Kunstoffabdeckungen aufklebt ergibt sich für den Käufer der charmante Vorteil diese nach eigenem Geschmack oder überhaupt nicht aufzubringen – ein Detail, das einem Kühler für seinen Preis gut steht.

Die Aluminiumlamellen sind mit spiegelglanzpolierter Nickelbeschichtung ausgestattet und besitzen einen Abstand von 2,4 Millimetern. Die Verarbeitung ist hervorragend und wir finden hier keine scharfen Kanten vor, jedoch besitzt unser Review-Exemplar eine kleine Unregelmäßigkeit auf einer Seite der Türme, wo die seitliche Biegung zur Stabilität minimal deformiert ist. Der Kühlleistung tut dies genau so wenig einen Abbruch wie der Optik, da diese Seite(n) in den meisten Gehäusen und Ausrichtungen des Kühlers nicht sichtbar ist. Für eine erweiterte Kompatibilität mit ausladenden Kühlkörpern von Arbeitsspoeicher, wurden die unteren drei Aluminiumlamellen in ihrer Breite verkürzt und der Hersteller gibt an, dass dadurch Raum für bis zu 54 mm hohen Arbeitsspeichermodule entsteht – welchen Erfolg Deepcool damit in unserem Testsystem hat erfahrt ihr im Kapitel Montage.

Die Bodenplatte des Kühlers ist mit einer branchentypischen Schutzfolie bedeckt und trägt bereits einen Teil des universellen Montagesystems. Sie ist aus Kupfer gefertigt und mit der gleichen Nickelbeschichtung überzogen, wie auch die Heatpipes und Aluminiumlamellen. Der Hersteller hat diese leicht konvex und poliert ausgeführt. Auf ihrer Oberseite sind kleine Lamellen eingefräst, die allerdings kaum noch zur Kühlleistung beitragen.
 

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