anidees AI-Crystal - 05 - Testsystem, Montage und Inbetriebnahme

Erstellt am: 16.05.2017 um 20:00 Uhr von Thomas Radigk.

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Testsystem, Montage und Inbetriebnahme

 

Ohne Platz für optische Laufwerke entfällt der sonst von uns gern zuerst ausgeführte Schritt, sodass wir diesmal beim Einbau des 2 1/2 Zoll Laufwerkes beginnen. Dafür sind drei Plätze hinter der Hauptplatine vorgesehen und das Laufwerk wird auf einem separat entfernbaren Träger montiert. Das funktioniert recht einfach und unkompliziert. Allerdings ist uns bei dem 2 1/2 Zoll Laufwerk (hier eine WD Red Festplatte) aufgefallen, dass wohl die Gewinde für die Verschraubung an der Unterseite zu kurz sind, so dass der Speicherträger klapperte. Hier haben wir uns dann dafür entschieden das Laufwerk an den Seiten zu verschrauben und sind ganz froh darüber, dass anidees hier beide Möglichkeiten anbietet. Wie der entstehende Geräuschpegel einzuschätzen ist, erfahrt ihr im nächsten Kapitel.

Anschließend erfolgt die Montage des 3 1/2 Zoll Laufwerks, das wir auf einem passenden Träger montieren. Im Gegensatz zu den Haltern für die 2 1/2 Zoll Laufwerke kann dieser mit Schwingungsdämpfern aus Gummi aufwarten, was gerade bei den Laufwerken dieser Größe wichtiger ist als bei den kleineren. Allerdings können die großen Speicherträger nur von unten verschraubt werden, da der Träger etwas breiter als das Laufwerk ist - nur so kann sichergestellt sein, dass keine Vibrationen über Stahl an einen Resonanzkörper übertragen werden. Jeder Träger wird zwar über eine Schraube fixiert, aber nur bei den kleineren Laufwerken hat anidees eine auch ohne Schraubenzieher handhabbare Rändelschraube spendiert.

Die folgende Montage des Netzteils erfolgt ebenso einfach - wenn die Kabelstränge bei einem modularen Netzteil wie in unserem Fall schon montiert sind. Denn nach dem Einbauen ist die Zugänglichkeit der Anschlüsse sehr stark eingeschränkt. Dies wird umso schlimmer, je länger das Netzteil ist. Unser hier eingesetztes Sea Sonic X-Series X-650 650W kommt mit einer Länge von 160 mm aus und lässt noch reichlich Luft für weitere Kabelstränge, die nicht sofort gebraucht werden. Der Platz ist nach unserer Meinung für die allermeisten Netzteile ausreichend bemessen.

Als letzten Schritt pflanzen wir die Hauptplatine ein, die bereits mit CPU, RAM und Kühler ausgerüstet ist. Da um das ATX-Mainboard viel Platz frei ist, gelingt auch diese Aufgabe angenehm einfach, sodass wir die Grafikkarte als letztes einsetzen und alle Komponenten mit Strom versorgen. Die eingangs angesprochene Lösung zur Fixierung der Steckkarten fällt hier natürlich negativ auf, da die ohnehin durch den Kühler schon riesige Grafikkarte nicht nur zielsicher in den Erweiterungssteckplatz gesteckt, sondern obendrein auch noch durch das Loch bei der Verschraubung eingefädelt werden muss. Für häufige Wechsel ist diese Lösung nicht geeignet. Ebenso eher suboptimal erscheint der Platz zwischen der SSD und der Gehäusewand. Der Stecker vom Netzteilkabel besitzt ein Winkel und noch gerade so an das Laufwerk angeschlossen werden. Der Platz zur Gehäusewand von elf Millimetern ist damit komplett ausgeschöpft. Der Stabilisator rechts von der Hauptplatine kommt hier nicht zum Einsatz, da das Grafikkarten PCB nicht weit genug reicht. 

 

Nach der Verkabelung folgt das Einschalten und es erleuchtet der Einschaltknopf mit einem weißen Rand - ebenso wie der Resetknopf, der hier die HDD-Aktivität anzeigt. Der Innenraum des Gehäuses wird von den installierten Lüftern erleuchtet - wenn diese nicht gerade per Lüftersteuerung auf "S" geschaltet sind, denn mit dieser Stellung bleiben diese aus. Im folgenden Kapitel wollen wir dann auf die Temperaturmessungen kommen und die Geräuschkulisse begutachten - die Anzahl der Lüfter lässt auf einen hohen Geräuschpegel erahnen.

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